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Media Markt: Wenn Werbung nicht funktioniert…

…weil sie nicht hält, was sie verspricht.

Nachdem Media Markt und Saturn ihren Tiefschlaf mit der Übernahme des Online-Händler Redcoon beenden wollten, lernen sie gerade was im Internetzeitalter geschieht, wenn Werbeversprechen nicht eingehalten werden. Mit der Kampagne „Media Markt vs. Internet“ versucht die Metro-Tochter aktuell den Anschluss an den Wettbewerb herzustellen. Von 20. Bis 30 Juni kann man sich bei Media Markt einen Fernseher aussuchen, Preise im Internet vergleichen und zum niedrigsten Preis bei Media Markt kaufen. So zumindest die Theorie. Neben dem ganzen Kleingedruckten sichert man sich anscheinend auch dagegen ab, tatsächlich das Versprochene halten zu müssen. So dürfen die Preise lediglich bei idealo.de verglichen werden, das günstigste Angebot muss direkt lieferbar sein und maßgeblich ist der Preis zum Zeitpunkt des Kaufabschlusses. Ist der Preis einmal zu niedrig, wartet man anscheinend mit dem Kaufabschluss einfach solange, bis das günstige Konkurrenzangebot nicht mehr verfügbar ist. Das musste zumindest Tobias Anton erfahren, als er auf idealo.de einen erstaunlich günstigen Philips Fernseher fand, den er am Ende nicht bekam. Man hielt ihn solange hin, bis das Angebot (auf Anlass von MediaMarkt?) aus dem Internet verschwunden war und man sich auf das Kleingedrucktes berufen konnte. Wie es im Zeitalter des Internets so ist, bloggte Anton darüber und nun verteilt sich die Geschichte im Internet.

Seine Story samt Gesprächsprotokoll gibt es in seinem Blog.

 

Zum Nachahmen nicht geeignet...

 

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