Product Placement goes Guerilla…

Category: Guerilla,Marketing

Während Product Placement in amerikanischen Produktionen seit jeher geduldet wird und langsam Einzug in deutsche Serien erhält (siehe Product Placement ist angekommen), haben sich die Marketer von IKEA Österreich eine besondere Aktion ausgedacht.

Um Werbung für die neuen Produkte zu machen, reflektierte man in 92 Filmpräsentationen Preise auf die im Kinofilm gezeigten IKEA-Produkte. Im Anschluss wurde der neue IKEA-Katalog verteilt. Da diese Form des Product Placements in sämtlichen Belangen gegen die EU-Fernsehrichtlinie verstößt (Hinweispflicht & keine übertriebene Darstellung), wird dies eine einmalige Aktion bleiben.

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Product Placement ist angekommen…

Category: Marketing,Placement

Als am 3. November die vierte Stromberg Staffel auf ProSieben ausgestrahlt wurde, startete zeitgleich auch eine neue Zeitrechnung im deutschen Fernsehen. Erstmals seit der Revision der EU-Fernsehrichtlinie im Dezember 2007 wurde eine deutsche Serie während der Ausstrahlung als Dauerwerbesendung gekennzeichnet. Grund hierfür ist die Kooperation der Brainpool zusammen mit der Microsoft Deutschland GmbH. Letztere beteiligt sich in Form eines Programmsponsorings an der Ausstrahlung der vierten Stromberg Staffel, während im Gegenzug die Vorzüge des neuen Betriebssystems Windows 7 in der Story hervorgehoben werden. Dies geschieht dabei so offensichtlich, dass man um einen Hinweis auf die Beteiligung Dritter nicht herum kommt.
Gleichzeitig werden bis Ende des Jahres vor und nach der Ausstrahlung Promoclips mit dem Stromberg Darsteller Berthold “Ernie” Heisterkamp ausgestrahlt, welche darüber hinaus auch ins Internet verlängert werden:


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Product Placement – Es ist ruhig geworden

Category: Marketing,Placement

Bereits im Dezember 2007 einigten sich die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf eine Novellierung der EU-Fernsehrichtlinie und legten dabei die Basis für einen liberalen Umgang mit Product Placement. Was in amerikanischen Produktionen Gang und Gäbe ist, sollte nun auch für europäische Werke erlaubt sein. Demnach dürfen zu Werbezwecken Produkte in deutschen Formaten platziert werden, sofern die Beteiligung Dritter ausreichend gekennzeichnet wird.

Audi in I Robot (2009)

Bis Ende diesen Jahres haben die einzelnen Mitgliedsstaaten noch Zeit die Vorgaben in nationales Recht zu übernehmen, können für sich aber strengere Richtlinien erlassen. Gingen die Meinungen zu Beginn der Debatte noch klar in Richtung strengere Vorgaben für deutsche Formate, so ist seit Anfang diesen Jahres – auch aufgrund der Wirtschaftskrise und damit einhergehenden sinkenden Werbeerlösen aus klassischer TV-Werbung – eine Tendenz zu Product Placement zu erkennen. Da inzwischen mehr darüber diskutiert wird, ob die Kennzeichnungspflicht von Product Placement dann auch für amerikanische Produktionen gelten müsste, kann angenommen werden, dass dies eine endgültige Entscheidung darstellt und Ende 2009 auch deutsche Produktionen eine weitere Werbe- und Finanzierungsform erschließen können.

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